Datenschutz in Zahlen

Datenschutz gewinnt an Bedeutung

Wird Datenschutz bald zu Grundrecht? Ginge es nach den Teilnehmern einer aktuellen Umfrage würde dies mehr als erwünscht.

Ganze 80 Prozent der Befragten sehen dabei den Schutz der Privatsphäre als ein unanfechtbares Grundrecht an und ganze 81 Prozent der Befragten aus den USA wollen dieses Thema sogar bei den bevorstehenden Wahlen als Kriterium berücksichtigen. Was die Studie noch offenbart, erklärt Ihr externer Datenschutzbeauftragter:

Datenschutz in Zahlen

Das Bewusstsein für den Datenschutz wächst


Das Bewusstsein für den Datenschutz nimmt weiterhin zu. Nach einer aktuellen Umfrage der Open-Source-Firma Open Exchange sehen 80 Prozent der Befragten den Anspruch auf Privatsphäre als Grundrecht an.

Für dieses repräsentative Ergebnis wurden ingesamt 3.000 Nutzer der Nürnberger Firma befragt, die je zu einem Drittel aus den USA, Großbritannien und Deutschland stammen. Weiter gaben mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Umfrageteilnehmer an, dass IT-Firmen kein Recht dazu hätten, persönliche Daten ungefragt an Dritte weiterzugeben.

Und auch in Bezug auf das Safe-Harbor-Abkommen macht sich eine eher kritische Haltung der Befragten bemerkbar. So sehen es 46 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer als positiv an, dass der Europäische Gerichtshof das umstrittene Abkommen über den transatlantischen Datentransfer gekippt hat. Externer Datenschutzbeauftragter: „Nur wenige verschlüsseln E-Mails“

Diese Skepsis zeigt sich auch in den weiteren Ergebnissen. So spricht sich knapp die Hälfte der Deutschen Nutzer dafür aus, dass deutsche Unternehmen keine personenbezogenen Daten an die Bundesregierung oder ihr unterstellten Behörden übermitteln sollen.

Gegen einen Datentransfer an US-Behörden sprechen sich sogar 76 Prozent der deutschen Befragten aus. Wenn es darum geht, ob Facebook, Twitter und Co. personenbezogene Informationen an die Polizei und Geheimdienste übermitteln darf, um die Sicherheit zu erhöhen, würden 34 Prozent ihre Zustimmung für derartige Datentransfers erteilen.

Weiter zeigt die Umfrage, dass nur jeder Fünfte seine E-Mails verschlüsselt. In Deutschland sind es immerhin 36 Prozent, sodass man hierzulande im Vergleich zu den anderen Staaten doch ein höheres Sicherheitsbewusstsein feststellen kann.

Als Grund für die fehlende Verschlüsselung gaben 28 Prozent an, dass sie die aktuellen Verschlüsselungsmethoden als zu kompliziert empfinden.

Mehr als 50 Prozent der Befragten halten die Krypto-Dienste und die damit verbundene Diskussion trotz der bestehenden Gefahren für relativ wertlos, da sie glauben, dass professionelle Hacker trotz solcher Maßnahmen an die gewünschten Daten herankämen.

Trotzdem hätten 88 Prozent der befragten Nutzer ein Interesse an Krypto-Diensten, die schnell und einfach einzurichten sind und Informationen automatisch und unkompliziert verschlüsseln. Externer Datenschutzbeauftragter: „Datenschutz gehört auf die politische Agenda“

Ebenfalls interessant ist der Aspekt, dass 64 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass der Ausgang der anstehenden US-Wahlen die Datenschutzpolitik weltweit beeinflussen wird.

Dementsprechend gaben auch 81 Prozent der Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten an, dass sie darauf achten werden, welchen Standpunkt die Präsidenschaftskandidaten zu diesem Thema vertreten. 51 Prozent meinten zudem, dass die Bewerber auf das wichtigste Amt der Welt den Datenschutz stärker in den Fokus ihres Wahlprogramms nehmen sollten. Dieser Haltung kann man sich als externer Datenschutzbeauftragter nur anschließen.

Sollten Sie sich nähere Informationen zu diesem Thema wünschen oder einen externen Datenschutzbeauftragten für Ihr Unternehmen suchen, erreichen Sie uns per Telefon oder E-Mail.